François Villon und Walther von der Vogelweide, eine Lesung

mit Dina Kabele



Eine Produktion des Kellertheater Rheintal im
Antiquariat Chybulski, Feldkirch



Bücher zur Lesung


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  Walter von der Vogelweide und François Villon wurden im Abstand von ungefähr 270 Jahren geboren, Walther in der Blütezeit, Villon am Ende des Mittelalters. Beide beschäftigte der selbe Themenkreis: Liebe, Staat, Kirche und vor allem ihre eigene Biographie.

Beide stammten aus sozialen Randgruppen, mussten hart um ihr tägliches Brot kämpfen und führten zeitweise ein unstetes Wanderleben. Auch beider Biographie verbirgt sich großteils im Dunkel der Geschichte.

Villon ist bekannt für den derben Ton in seinen Gedichten, wer genau hinhört, wird jedoch von der zarten Poesie überrascht sein. Umgekehrt steht Walther für den hoch stehenden Minnesang, aber auch bei seinen Liedern wird man neue Brechungen wahrnehmen können.

Die Texte wurden in eine dialogische Form übertragen und werden mit verteilten Rollen "aufgeführt". Die Werke der beiden Dichter werden gegenüber - oder vielmehr nebeneinander gestellt. Dadurch sind die Gemeinsamkeiten aber auch die Unterschiede eindrucksvoll erfahrbar.






"Ich kenn alles, bis auf Punkt und Strich, ich kenn nur einen nicht, und der bin ich"

"Tausend Herzen wurden froh wenn sie mir gewogen war; die müssen es büßen, wenn sie mich so zugrunde gehen lässt"

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