Schöne neue Welt
als Mustapha MondStück und Inszenierung: Nicole MetzgerTheater SPIELRAUM |
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Uraufführung: 20. Jänner 2005, Theater SPIELRAUM, Wien Schauspieler: Norbert Holoubek, Leila Müller, Hertha Pachl, Peter Pausz, Michael Schefts, Michael Schuberth | |
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632 nach Ford: in der “Schönen Neuen Welt” gibt es keine Familien, die Beziehungen sind offen und unverbindlich, es herrscht Konsumzwang. Es gibt Kasten von Alpha- bis Epsilon-Menschen, die industriell hergestellt und den Bedürfnissen der Wirtschaft gemäß genormt werden. “Community, identity, stability” hat “Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit” abgelöst. Jeder ist angeblich glücklich. Da wird ein "Wilder", der in einem abgelegenen Reservat anhand einer alten Shakespeare Ausgabe sprechen, denken und fühlen gelernt hat, mit dieser "schönen neuen Welt" der Zukunft konfrontiert. Huxleys 1932 erschienener Roman gilt zusammen mit George Orwells “1984" als negative Utopie auf Entwicklungen des 20. Jahrhunderts, deren visionärer Weitblick von unserer modernen Wirklichkeit auf groteske Weise bestätigt wird. |
![]() ""Was nützen Schönheit und Wahrheit wenn es ringsherum Milzbrandbomben hagelt?" |