Der Parasit
oder
Die Kunst sein Glück zu machen

von Friedrich Schiller

als Selicour

Regie: Gerhard Werdeker

Theater SPIELRAUM

Das Stück
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Original "Mediocre et rampant ou le moyen de parvenir" von Louis-Benoit Picard, entstanden 1797
Uraufführung: 12. Oktober 1803, Hoftheater, Weimar

Schauspieler: Reinhold Kammerer, Katharina Kutil, Gunter Matzka, Nicole Metzger, Anna Morawetz, Jürgen Pfaffinger, Kurt Raubal, Michael Schefts
Der korrupte Minister wurde gegangen, die Beamten sind aber – naturgemäß – in Amt und Würden geblieben. Der neue Minister will die korrupten Machenschaften seines Vorgängers schonungslos aufdecken.

Wem soll er trauen? Dem aufbrausenden, unbeherrschten La Roche, der gerade entlassen wurde? Dem öffentlichkeitsscheuen Firmin, dessen Sohn die Ministertochter liebt? Oder dem eifrigen und charmanten Selicour, den seine Mutter protegiert?

La Roche und Selicour kennen einander aus Jugendtagen und wissen genau, wer welche Leichen im Keller hat...

1803, nachdem er die „Braut von Messina“ vollendet hatte, beschäftigte sich Schiller mit einer Komödie des französischen Theaterdirektors Louis-Benoit Picard: „Mediocre et rampant ou le moyen de parvenir“.

Eigentlich wollte er das gut gebaute Gebrauchsstück nur übersetzen, als Fingerübung zu seinem eigenen – Fragment gebliebenen – Stück „Die Polizei“.

Doch es wäre nicht Schiller, wenn er daraus nicht ein vielschichtiges, temporeiches neues Lustspiel gemacht hätte, das man dem „Klassiker“ aus Weimar vielleicht gar nicht zugetraut hätte und das ganz ohne Hinweise auf Homepagefinanzierungen und günstige Schuhkäufe aktuelle Mechanismen demaskiert.

Ein politisch zeitloser, schillernder schriller Schiller – eine echte literarische Wiederentdeckung!
Michael Schefts (Hinten) als Selicour

"Der Schein regiert die Welt."

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