Pelléas und Mélisande

von Maurice Maeterlinck

als Golaud

Regie: Renate Rustler-Ourth

Elisabethbühne Salzburg

Pelléas et Mélisande, entstanden 1892
Uraufführung: 16. Mai 1983, Théâtre des Bouffes-Parisiens, Paris

Schauspieler: Hubert Berger, Daniela Enzi, Daniela Gnoycke, Bernadette Heidegger, Michael Klammer, Charlott Kreiner, Jurek Milewski, Alexander Ourth, Thomas Ritzinger, Verena Saake, Michael Schefts, Maria Spanring
Ein rätselhafter Ort außerhalb jeder Zeit, ein Brüderpaar, zwischen ihnen eine Frau, ein König, ein Kind:

Der im tiefen Wald verlorene Golaud findet die weinende Mélisande. Sie will ihre Vergangenheit fliehen und lässt sich von ihm retten. Golaud wird ihr Gemahl. Er bringt sie nach Hause auf König Arkels Schloss. Da trifft sie auf Golauds Bruder Pelléas. Sie wird krank. Etwas ist stärker als sie. Sie verliert Golauds Ring. Yniold, der kleine Sohn Golauds aus erster Ehe, hat Angst, das "Papilein" und "Mamilein" fortgehen.

Pelléas steigt mit seinem Bruder in die Grotten hinab. Dort riecht es nach Grab.

"Jedes Wort ist eine tiefe Anregung, jeder Dialog ein goldener Schlüssel, der den Garten der Träume, das Reich des Rätselhaften, vor unseren furchtsamen Augen öffnet." José Ortega y Gasset über Maeterlinck, einen der Väter der literarischen Moderne.

"Und alle diese Erinnerungen ... Es wäre, wie wenn ich etwas Wasser in einem Sack davontragen wollte ..."

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